8 proven tips to f*ck up your startup

If you think of setting up a startup, here are some proven tips to make it to a big and bombastic failure. Most of them I have tried out myself and could successfully f*ck up my own business, so you can be sure these tips are validated and with high probability will work for you too.

1. Make it innovative

Yes, your startup idea should be as innovative as possible. It is easy to check if you truly succeeded in it. Ideally, nobody should understand either your product/service or its purpose. Disregard any mental models. You are ahead of the time. And that is the only thing that matters.

2. Don’t allow anybody to do a user research

How would you then be able to manipulate the project team? No way. User needs and requirements should stay top secret. Or even better – unknown.

3. Don’t evaluate your business model

Don’t spend too much time with this piece! It is okay to come up with some idea and hope it will work. Why shouldn’t it? I mean, it is enough to believe your business might bring some money somewhen. 

4. Cooperate with cheapest

As a business, you will need partners and will have to make many choices in this respect. Choosing a bank, marketing agency, programmers, some service providers you might want to get on overview of your options and ask for propositions. That is a good idea. However, when you get those, don’t bother with reading and comparing, just simply check the price and get the cheapest one on board. Don’t you ever think of their reliability or if your personalities make a good business match. Time waste it is.

5. Never bother about priorities

Do whatever you feel like doing at the moment. If you want to care about usability – sure, go for it. Who cares you have only one website visitor per week? If you feel like usability is important, go and invest your time in improving it. Other things can wait.

6. Overestimate yourself

Believe you have super powers! Actually, when you only want to, you can do everything. You could do all the legal stuff and programming for the website, launching the campaigns and accounting for the last quarter. Honestly, who said you HAVE to sleep 8 hours a day? 

7. Get emotional in business discussions

That’s one of the best ways to screw it all pretty fast. Any business discussion can now be brought up to a whole new level. Transfer it into your private life, make pressure or start crying – this is how you get your visions implemented.

8. Make a baby

If all the previous tips didn’t help you ruin the business – this one will work for sure. Babies are great at consuming all of your time and energy. Once you’ve made it sleep don’t think of sleeping yourself. Try to work or clean the place or whatever else, so that very soon you’ll get a depression or at least a mental breakdown. This would impact your project performance significantly.
If it didn’t work as supposed – make one more baby. Then your startup is surely dead as hell.

I hope these tips serve you well, if not – don’t hesitate to reach out for help. And let me know how it is going 😉

SEO Experiment: Quick & Dirty Informations Architektur Optimierung

Ich interessierte mich für die schnellen und billigen Möglichkeiten der Suchmaschinen-Optimierung, welche spürbare positive Veränderungen bringen konnten. Quick Wins, sozusagen. In diesem Experiment schaute ich mir zwei solche Optimierungsmöglichkeiten an, nämlich Header- und Label- Optimierungen. Ich setzte sie um und prüfte, ob und was genau sie für die SEO meiner Seite gebracht haben.

Header Optimierung

Im Rahmen meiner Content-Strategie Studium an der FH Joanneum habe ich einige Vorlesungen gehabt, wo die selben Sachen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet worden sind. In der SEO Vorlesung von Martin Höllinger und auch Schreiben und Kuratieren von Ursula Kronenberger wurde viel über Header als wichtige Information Architektur bzw. Content Struktur Elemente gesprochen. Daher dachte ich, dass SEO-konforme Header-Optimierung könnte so ein Quick Win sein. Das wollte ich testen.

Labels Optimierung

Bei der Informations Architektur Vorlesung von Roger Fienhold Sheen sprachen wir viel über die Wichtigkeit und Herausforderungen der Labels. Auch bei der Präsenzwoche in London, welche auch vom Content-Strategie Studiengang organisiert wurde, wurde das Thema ‚Labels‘ von Jeremy Keith angesprochen. Er sagte nämlich, dass bei Usability Tests 80% der Ergebnisse weisen auf ’schlechte‘ Labels hin. In anderen Wörtern bedeutet das, dass eine smarte und verständliche Bezeichnung von Labels große Auswirkung an die User Experience hat. Das wollte ich sehen. Also Header und Labels. Das hatte ich mir vorgenommen. Ob sie wirklich Quick Wins bringen können?

Umsetzung des Experiments

Im Züge der Header-Optimierung wurden diverse Seiten von www.urlaubster.at angeschaut und alle Bereiche wie Header, Footer, evtl. Seitenleiste überprüft. Ich konnte feststellen, dass einige Überschriften in diesen Bereichen als Header gekennzeichnet waren. Die mussten alle rausgenommen werden. Nach dieser Optimierung wurden Header nur im Hauptcontent-Bereich nach allen Regeln, wie korrekte Hierarchie etc., verwendet. Dei Labels-Optimierung ist eine relativ simple Sache, denn es gibt normallerweise einen Sprachfile für alle Texte, die es auf der Seite gibt. Darin braucht man nur die Labels konsistent verändern und voila! Es kann definitiv zu einem Quick Win werden, denn es ist recht einfach und schnell und die Änderung beeinflusst den gesamten User Experience und kann somit viel bewirken (positiv und negativ).

Ergebnisse: was hat’s gebracht?

Am Bild unten sieht man Sitzungen-Kurve über die letzten 3 Jahre. Die Webseite hat eine klare saisonale Auslegung und schneidet im Sommer am besten. Im April 2018 wurde diese Experiment durchgeführt und das resultierte in eine sehr starke Steigerung über den gesamten Sommer 2018. Dabei im Gegensatz zu die Sommer 2017 und 2016 wurde über den Sommer 2018 gar keine Aktivität  betrieben, d.h. keine weitere Änderungen auf der Webseite und keine Aktivität in Social Media.
Seitenaufrufkurve über die letzten 3 Jahren zeigt einen starken Sprung nach der Umsetzung des Experiments
Dafür, dass diese Informations-Architektur Änderung sehr schnell und billig zum Implementieren war, sind die Ergebnisse erstaunlich. Ehrlich gesagt habe ich mit so eine starke Verbesserung in organische Suche nicht gerechnet. Daher empfehle ich diesen ‚Trick‘ gerne weiter, gerade wenn mit begrenzten Ressourcen einen kräftigen ROI erreichen will. Fragen? Hast du Fragen zu diesem Artikel oder willst nähere Infos über diesen Experiment wissen? Dann schreibe mir einen Kommentar und ich bemühe mich deine Fragen zu beantworten.

3 Gründe warum man Content Strategen niemals anstellen sollte

Diesen Artikel habe ich fast vor einem Jahr geschrieben, dennoch traute ich mich nicht den zu veröffentlichen. Aber heute bin ich mutig.

Gender-Hinweis: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird die weibliche Sprachform verwendet. Dies ist als geschlechtsneutral zu verstehen.

Seitdem ich angefangen habe Content Strategie zu studieren, lernte ich auch vermehrt über die Herausforderungen, mit welchen Content Strateginnen in ihrem beruflichen Alltag zu tun haben. Mir ist dabei aufgefallen, dass die Content Strateginnen im angestellten Verhältnis mit einer größeren Anzahl an Herausforderungen zu kämpfen hatten. Zu üblichen Problemen kamen noch weitere interne und politische Widerstände dazu.

Warum denn sollte man Content Strategen niemals anstellen?

Weil man sie lieber outsourcen soll. Die Selbstständigkeit bzw. der Fakt, dass eine Content Strategin ein externe Dienstleisterin ist, macht einen großen Unterschied. Hier sind drei Gründe, warum Content Strategie ausgelagert gehört.

1. Erfahrungen aus anderen Unternehmen

Wer würde schon seinen Fall einer Detektivin anvertrauen, die seit Jahren an einem einzigen Fall arbeitet? Genau so ist eine Content Strategin, die seit zig Jahren ein einziges Unternehmen bedient, kein guter Profi. Sie ist womöglich betriebsblind und bildet längst ein eigener Silo im Unternehmen. Nein. Eine Content Strategin wie eine gute Detektivin braucht Tapetenwechsel, neue Fälle, neue Herausforderungen, denn nur so kann ein breites Skill- und Tool-Set eines Profis entstehen.

2. Macht an ihre Seite

Content Strategie soll Silos im Unternehmen verbinden. So die Content Strategin. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muss ab und zu ein Macht-Wörtchen gesprochen werden. Daher ist es wichtig, dass höheres Management vom Unternehmen auf der Seite des Content Profis steht (und das macht es nur, wenn es dafür zahlt). Eine angestellte Content Strategin hat es wesentlich schwieriger sich bei den Silos und anderen wichtigen strategischen Entscheidungen im Unternehmen durchzusetzen.

3. Frischer Blick

Die Angestellten tendieren dazu sich mit dem Unternehmen bzw. einer bestimmten Abteilung zu assoziieren und deren Sichtweise unbewusst zu vertreten. Deswegen ist es wichtig, dass eine Content Strategin ein externer, unvoreingenommener Person ist, das eine neutrale aber unabhängige Position zu allen Abteilungen annimmt.

Die Content Strategie und auch das Bewusstsein für ihre Wichtigkeit wird immer spürbarer. Und früher oder später werden die meisten Unternehmen Content Strateginnen anstellen wollen. Dennoch glaube ich, dass die Content Strateginnen auch dann am meisten Wert dem Unternehmen bringen, wenn sie genug Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmen davor gesammelt haben.

Also outsourcen. Nicht anstellen.

Das kannst du für die mobile Barrierefreiheit tun

Marcy Sutton ist eine Barrierefreiheit Ingeneurin bei Adobe in Seatle. Sie wünscht sich, dass wirklich alle Menschen ihr Software benutzen können. Sie möchte das Bewusstsein für die Accessibility verbreiten und die Qualität von mobilen Web-Applikationen in dieser Hinsicht auf den Stand von native Apps bringen. Deswegen informiert sie andere Entwickler darüber, welchen Beitrag sie für einen barrierefreien mobilen Web leisten können.

Mobiles Web versus Native Apps

Wie sehen die Voraussetzungen für die Barrierefreiheit in diesen zwei Welten aus?
Native Applikationen sind klar im Vorteil. Sie genießen all die ausgearbeiteten und funktionierenden Richtlinien. In mobilen Applikationen gibt es keine Richtlinien und keine einheitliche Qualitätskontrolle. Jeder macht praktisch das, was er will oder was er kann.
Marcy ist überzeugt, dass mobiles Web nicht immer so schlecht in Sachen Barrierefreiheit sein wird. Dafür muss man sich die Frage stellen, wie konkret jeder Entwickler auf dem Weg für ein besseres mobiles Web mitwirken kann?

Accessibility Funktionen – iOS versus Android

In ihrem Talk in Berlin in 2015 zeigte sie eine Statistik über die Verwendung von Bildschirmlesers. Sie demonstrierte, dass 70% von Screenreader-Benutzern arbeiten an iOS Betriebssystem und nur 21% nutzen Android. Daraus könnte man schließen, dass iOS sich am meisten Gedanken um Barrierefreiheit macht und deren Produkte und Software zugänglich gestalten. Dabei sieht das Set von Barrierefreiheit Funktionen an beiden Betriebssystemen ähnlich aus:

iOS Funktionen für die Barrierefreiheit:

  • Voice-Over
  • Diktiergerät
  • Zoom
  • Farbschema umstellen / Graustufen
  • Schaltersteuerung

Android Funktionen für die Barrierefreiheit:

  • TalkBack (Bildschirmleser)
  • Schaltersteuerung
  • Unterstützung der Braille-Geräte
  • hoher Kontrast
  • Vergrößerung

Der Unterschied dabei liegt darin, dass iOS Applikationen sind so ausgelegt, dass all diese Funktionen auch einsetzbar und sinnvoll sind. Bei Android gibt es keine Barrierefreiheit-Richtlinien und obwohl diese Funktionen prinzipiell zur Verfügung stehen, können diese über viele Barrieren bei den mobilen Applikationen nicht ‚drüberhupfen‘. Einfach gesagt, die Funktionen nutzen nichts, wenn deren Einsatz bei der Entwicklung von Apps nicht berücksichtigt bzw. ermöglicht wird.

Häufige Barrieren im Web

Entwickler sollen besser über die möglichen Barrieren im Web informiert werden. Nur dann können sie ihren Beitrag für die Accessibility leisten. Das sind die typischen Barriere:

  • gesperrtes Zoom
  • verhindertes Scrollen
  • der Text ist zu klein
  • visuelle Unordnung und Überlastung
  • mehrdeutige Icons ohne begleitenden Text
  • Berührung- und Wischen-lästige Designs (Können Bildschirmleser-User das benutzen?)
  • versteckte Inhalte, die zu eine Falle werden

Die letzte Barriere ist ein extrem häufiges Problem, die man auch als eine Navigationsfalle bezeichnen kann.

Navigationsfalle: Popup, Overlay und versteckte Inhalte

Oft werden Popup-Fenster angewandt, welche ein standart Benutzer leicht bedienen bzw. schliessen kann. Für Screenreader-Benutzer kann so ein Overlay-Fenster zum Verhängnis werden. Der Grund dafür ist, dass die Inhalte, welche in der Hintergrund sind bzw. ausgeblendet sind, nicht wirklich versteckt sind. Das bedeutet, dass die Tastatur-Navigation durch das Popup-Fenster irgendwann das Fenster verlässt und durch die Inhalte vom Hintergrund navigiert. Da das Fenster aber nicht weggeklickt wurde und immer noch oben schwebt, ist keine weitere Interaktion im Hintergrund möglich. Der Screenreader kann dies aber nicht sehen und sitzt quasi in der Falle. Da der Grund dafür für ihn nicht nachvollziehbar ist, muss er gezwungenermaßen die Seite verlassen.

Auf dem Weg zur mobilen Barrierefreiheit

Es sind viele Kleinigkeiten, die man berücksichtigen soll, wenn man eine Accessibility gewährleisten will. Inzwischen gibt es viele Richtlinien für Entwickler, die helfen eine Standartisierung in Bezug auf Barrierefreiheit im mobilen Web zu erreichen. Der Weg dorthin ist dennoch lang, deswegen findest du hier die DOs und DONTs von Marcy Sutton’s Konferenzvortrag vor. Das sind konkrete Dinge, die du bei der Entwicklung berücksichtigen kannst.

DOs für Barrierefreiheit

  • Zoom von der Seite und dem Text soll zu jederzeit ermöglichen. So können Menschen, die nicht so gut sehen können, die Applikation bedienen bzw. den Content konsumieren.
  • Die Struktur und Layout von der Seite klar darstellen. Die kognitive Belastung durch visuelle und strukturelle Elemente soll bewusst reguliert werden. Sucht eine goldene Mitte zwischen zu leere Seite und eine mit Inhalten vollgestopfte Seite.
  • Grafische Icons (als Buttons oder Links) zu jederzeit mit dem beschreibenden Text begleiten.
  • Bei der Entwicklung eine Applikation, die sehr stark mit den Gesten wie wischen bedient werden soll,  Geste-Alternativen für Screenreader-Usern überlegen und zur Verfügung stellen.
  • Im HTML jedes Element mit dem dafür vorgesehenen Semantik einsetzten. <button> für die Buttons usw. Nur so können Screenreader die Applikation verstehen und damit interagieren. <div> Elemente können sie nicht wahrnehmen.
  • Touch Targets oder Berührungsflächen ausreichend Platz geben, damit man es auch leicht bedienen bzw. treffen kann.
  • Versteckte Inhalte unerreichbar für Screenreader machen.

DONTs für Barrierefreiheit

  • Scroll Hijacking immer vermieden. Dabei geht es um diverse Spielereien rund um Scroll Bar, welche die User Experience beeinträchtigen und eher schlecht von Benutzern angenommen werden.

Zusammenfassung

Als Entwickler können wir nicht wissen mit welchen Geräten und Funktionen Benutzer unserer Software einsetzten werden. Man kann nur loslassen und so entwickeln, dass unabhängig von all diesen Benutzer-spezifischen Faktoren der Inhalt der Applikation gut und leicht zugänglich ist. Auch wenn es nicht so schön aussieht, wie man es gern hätte.
Gerne bist du eingeladen dich in dieses Thema zu vertiefen. Hier findest du die empfohlenen BBC Richtlinien für mobile Barrierefreiheit und den Link zur Marcy Sutton’s Konferenzvortrag: ‚How to Win at Mobile Accessibility‘.

Barrierefreies Webdesign

Seit 1. Januar 2016 sollten alle österreichischen Webseiten barrierefrei zugänglich sein.
Die Seite für Barrierefreies Webdesign in Österreich informiert über die Barrierefreiheit im österreichischen Web und erfasst die grundlegenden Prinzipe dafür wie folgt:

  1. Alt-Attribute bei Bildern immer verwenden, um deren Inhalt in Worten darzustellen
  2. Menüführung über Tastatur oder Joystick ermöglichen
  3. alternative Layouts, zu denen der Betroffene nach Bedarf wechseln kann
  4. Videoinhalte mit ergänzendem Text ausstatten
  5. leichte Sprache für die Texte verwenden

Barrierefreies Webdesign auf der Oberfläche

Manche Sachen wie z.B. Alt-Attribute einpflegen, können auch relativ spät in der Entwicklung bzw. Website-Pflege berücksichtigt werden. Es werden heute häufig diverse Barrierefreiheit-Plugins für Content Management Systeme benutzt. Sie sind sehr nützlich und ermöglichen die Schrift zu vergrößern und Kontrast zu verbessern. Solche Plugins können die Navigation erleichtern und dafür notwendige Markierungen setzen. Wenn eine Seite mit einem Keyboard oder Joystick navigiert wird, können aktive Elemente besser hervorgehoben bzw. beschrieben werden.

Barrierefreies Webdesign gründlich gemacht

Obwohl Accessibility-Plugins Entwicklern und Content-Strategen viel Arbeit abnehmen, bleibt noch genug Arbeit für Content-Strategen über. Menüführung, Texte, Verwendung von Bilder und Videos, alternative Layouts – das sollte man sich bereits in der Konzeptions-Phase überlegen.

Beispiel 1. Bei der Entwicklung einer Seite für eine ärztliche Ordination, die sich auf motorische Erkrankungen spezialisiert, sollte ein großes Augenmerk auf die Navigation gelegt werden und sichergestellt, dass alle Inhalte möglichst schnell gefunden und erreicht werden können. Denn einige Besucher dieser Seite werden diese eben mittels Keyboard oder Joystick navigieren.

Beispiel 2. Es macht auch wenig Sinn viel Foto-Inhalte auf eine Seite zu platzieren, welche stark von visuell beeinträchtigten Benutzern verwendet wird. Da immer mehr Sprach-Assistenten wie Siri, Alexa und Co. eingesetzt werden, werden viele Inhalte im Web auf sogenannte gesprochene Sprache geändert. Das bedeutet, dass die Texte, wenn sie vorgelesen werden, gut und einfach verständlich sind. Von dieser Tendenz profitieren auch Menschen, die sich Inhalte mit der Text-zu-Sprache Lesegeräten anhören.

Mit diesem AChecker Tool für die Barrierefreiheit kann jede Webseite relativ schnell überprüft werden. Dabei kann man auf unterschiedliche Standarte prüfen lassen. WCAG 2.0 (Level AA) ist aktuell eine empfohlene Richtlinie. Level AAA ist quasi das höchste und ist oft schwer zu erreichen.

Was wurde für die Barrierefreiheit dieser Seite gemacht?

Diese Seite (die du gerade liest) verwendet eine von den letzten WordPress Template und ist dadurch sehr gut für diverse Bildschirmgrößen skalierbar. Ich habe hier auch alle Bilder mit einem alternativen Text versehen und ein WP Accessibility Plugin
eingesetzt.

Wie schneidet diese Seite bei dem Barrierefreiheit-Test ab?

Aktuelle Prüfung der Seite durch den AChecker nach WCAG2.0 Level AA ergibt 0 Probleme. Dennoch die Prüfung nach dem Niveau AAA zeigt 12 Probleme an. Alle 12 Probleme zeigen auf einen stellenweise mangelnden Kontrast auf der Seite. Der WP Accessibility Plugin macht es für die Benutzer möglich den Kontrast selbst zu verstärken, daher stellt der mangelnde Kontrast keine wirkliche Barriere für Benutzer dar.

Ich hoffe, mein Artikel hat dir ein wenig Einblick in das Thema Barrierefreiheit gegeben.
Noch viel viel mehr kann man darüber auf der Web Accessibility Initiative Webseite nachlesen.
Über die leichte Sprache und wie man sie richtig anwendet kann man sich gut in dem Blog-Beitrag von Michael Stangl informieren.
Und natürlich freue ich mich über deinen Kommentar, insbesondere wie ich diese Seite noch besser in Hinsicht auf Barrierefreiheit machen kann.

User research, Two diamonds and Gut feeling

User research is complicated, expensive and scary. And then there is your gut feeling. It is simple, cheap and supportive. Why wouldn’t you trust it anyway? Let’s talk about it.

User research.

If you do it properly it requires quite a lot of resources, but then you never know what comes out. I mean IF you do it properly.

In reality, however, you never go and say like ‚Um, I have so much money, let’s do some user research!‘ In most cases, you have an idea or even some developments you want to test. Do you really keen on finding out that it is a bullshit? Definitely no. So thanks to that you pick up some user research methods and test groups that will let you find out whatever you want to. Right. The idea is brilliant and it is worth the investment. It is the only possible result of that research, isn’t it?
It is like an observer effect in physics. You see what you expect to.

+ On one hand side, it is a good thing, especially if you need some user research to convince your potential customers. ‚9 out of 10 women would recommend our product to their friends‘. So it is good to know you can ‚prove‘ anything you need to.
– On the other hand, if you are working on your business idea or some prototypes you would really want to get objective results. Why? Cause it is still early enough to change direction, to rearrange the priorities and make something potentially great instead of making potential debts.

The double diamond approach.

So if you are now considering to do user research for your next project but don’t know where exactly to start, try this double diamond approach.


The main idea of the double diamond approach is the guided creativity, I would say.

The first diamond.

Starting with some general problem/project/business idea go and diverge with your user research. This will help you get an overview. After this discovery phase, insights should be gathered and the specific problem should be defined. User research that is done in this first diamond ensures that the problem-to-be-solved is a real one and there is the need for the solution-to-be-developed. Quite a crucial part. Missing it and relying on your guts feeling (full of biases by the way) may bring you to a solution of a problem no one has.

The second diamond.

Knowing the problem different solutions are to be created. It is a constructively guided creative process. The ideas emerged in development phase offer different ways to address the problem and the best of them must just nail it. The result is being delivered as a prototype.

Frustration as an indicator for the right path

The left part of each diamond is all about user research. It always goes wide in order to deliver some precise and useful insights.
If you feel frustrated and confused during the user research part of any diamond, it is okay. You are actually supposed to feel that way. It basically means that you are on the right way.

If you, on the contrary, feel confident and all the pieces fall into their place – that’s a bad sign. Make sure your bias is not fooling your user research.

Gut feeling as a user research method

I once tried to establish a business (full disclaimer: it never really worked). I knew nothing about the double diamond method and I definitely underestimated the user research importance. So looking back and analysing design process I went through from the perspective of the double diamond method unpleasant realisation hits me.
I literally skipped the first diamond relying on my gut feeling. And instead of developing different ideas in the second diamond I came up with one single idea which made it up to a solution of the problem NOONE had. As you can see I could really save up on user research! I really needed that money to cover the debts afterwards…

So good luck with your further projects, and let them be frustrating and confusing at the beginning and fruitful in the end.

 

Read here about some types of biases and yoga (in German) or why Apps are f**king hard to create in a ‚Bias is a Nasty Bitch‘ Article (in English).

Success stories are boring

Success stories are boring.
Startup success stories are horribly boring.
They are all quite the same and go like that:

We had that bright idea. We made right things at the right time at the right place. We worked hard, we had luck and we are genius anyway.

Another thing those success stories have in common – you learn nothing from them. Cause by no mean you can learn success. But you can learn failures. And you can learn to foresee them and change your path.
So how can exciting stories with no happy end look like?

We had that bright idea at the wrong time.

Bright idea guarantees nothing. Just have it at the wrong time, when consumers and the market are not ready for it, and you fail brilliantly.
An innovative idea is even harder to bring through. A lot of explanation to adjust mental models of consumers (=money for marketing) is required. If you believe that innovation sells, you are damn wrong. Innovation is probably the worst sales manager ever. So just multiply your marketing budget 10 times. Maybe it’ll work.

We had that bright idea and made wrong things (at wrong place).

The brightest idea served to the wrong people won’t bring you far. You can also try to serve right people but at places, they never visit/use. Or make all of that right and forget the usability issues of your target group and thus make your product unusable for them. Yes, there are many ways to fail.
Greetings to user research I have not done when I should have had.

We worked hard.

Working hard guarantees no success. Working hard makes you blind. It really matters to take your hands off, get a bit distanced from all that startup stress and look at it from the bird perspective. Just to be sure you are not working hard on burying your startup.

We had no luck.

Well, luck is a good but very unreliable metrics. Having luck means you being on the right path. However, having no luck does not mean anything. Maybe you are on the wrong path. But maybe these are just life hurdles you are struggling with and they are to check if you deserve more.
I have a strong opinion that luck is essential and you have to keep an eye on it. If no (even tiny) lucky circumstances ever happening on your startup path, you might need to rethink it.
And my startup failure experience makes me suspect that user research, bird-eye view and luck are old good friends.

We were not smart enough.

You were brave enough to take a risk and leave your comfort zone to try that idea out. And then you were brave and smart enough to admit the flop. So be proud of the challenges you took and failed. So hey! Even if you failed, you are genius. Do celebrate the startup you fucked up. Thanks to it your next project might actually succeed.

Whatever the future might bring, the startups we’ve failed, the stories with no happy end, are the ones our grandchildren will love to listen to and ask to tell them all over again.
And again.
And again.
Cause success stories are boring.

Social Media Experiment: was passiert, wenn nichts passiert?

Große Unternehmen haben eigene Mitarbeiter für die Social Media Betreuung. Kleine und mittlere Unternehmen im Tourismus und Freizeit Bereich sowie Startups müssen meistens ganz ohne professionelle Hilfe damit klar kommen. Bei den knappen Ressourcen passiert es hin und wieder, dass Social Media für eine Weile vergessen werden und überhaupt nicht betreut werden. Wie schlimm ist das denn?

Um das herauszufinden habe ich ein Experiment gemacht und die Social Media Kanäle vom eigenen Startup einen Monat lang nicht angerührt. Mit welchen Konsequenzen muss das Unternehmen sich jetzt auseinandersetzen? O_o

Fangen wir mal von vorne an.

Wie viele und welche Social Media Kanäle waren bei dem Experiment mit dabei und um wie viele Abonnenten geht es da überhaupt?

Facebook, Twitter und Instagram mit 1953, 1981 und 60 Abonnenten/Follower entsprechend.

Wie viele Abonnenten/Follower hat das Startup insgesamt verloren?

Keine

Wie viele Abonnenten/Follower hat das Startup insgesamt gewonnen?

Drei

Und was ist mit dem Traffic auf der Seite?

Der ging natürlich verloren, da Social Media eine wichtige Traffic-Quelle für die Unternehmensseite ist.

Was hat das Experiment gezeigt?

Es ist nicht schlimm die Betreuung für eine Weile abzustellen. Jedenfalls empfiehlt es sich eine Meldung in dem jeweiligen Kanal herauszugeben, warum und wie lange der nicht betreut wird. Das gibt den Abonnenten einfach ein gutes Gefühl und zeigt, dass sie für das Unternehmen wichtig sind.

Dadurch das Instagram nicht auf Newsfeed aufgebaut ist, sondern auf Hashtags, hat Instagram Account sogar noch positive Bilanz gezogen. Dort hat der Account drei neue Follower dazu gekriegt.

Beim Twitter ist einfach nichts passiert. Niemand ist gegangen, niemand gekommen, kein Traffic auf die Seite geleitet worden. Das wars dann schon.

Bei Facebook auch so ähnlich. Es ist einfach nichts passiert. Da aber ein gutes Stück Traffic speziell im Blog Bereich von Facebook kommt, spiegelte sich der Aussetzer in Facebookbetreuung negativ in Seitenaufrufen-Statistik wider.

Welche strategischen Entscheidungen können davon abgeleitet werden?

Das Experiment half mir Spreu vom Weizen zu trennen. Ich konnte dadurch die Effizienz von den Social Media Kanäle für das Unternehmen viel transparenter machen. Und ich konnte klar nachvollziehen die Betreuung von welchen Kanälen für das Unternehmen aktuell am meisten bringt und welche Kanäle könnten entweder mit einer niedrigeren Priorität versehen werden oder gar nicht mehr betreut werden.
Gerade für die Unternehmen mit begrenzten Ressourcen kann so ein Experiment bei der strategischen Ressourcen-Planung helfen und einfach aufzeigen wie viel Energie diverse Kanäle brauchen, um effektiv zu sein, und welche davon ehe das Potenzial besitzen ein Selbstläufer zu werden (zumindest zum Teil).

Rahmenbedingungen

Es ist wichtig dabei zu bedenken, dass die Ergebnisse von meinem Experiment nur sehr begrenzt oder gar nicht von anderen Unternehmen genutzt werden können. Der Grund dafür ist, dass die Betreuung, die Art und Weise von Kommunikation und auch die Community, die jeweilige Seite sich aufgebaut hat und deren Anforderungen und Erwartungen eine sehr große Rolle spielen und stark die Ergebnisse beeinflussen können. Ich kann nur empfehlen mutig zu sein und selbst so ein ähnliches Experiment durchzuführen. Man kann alternativ nicht alle Kanäle zugleich ‚abstellen‘, sondern immer wieder nur eins davon pausieren. So würde man zu den ’saubereren‘ Erkenntnissen in Bezug auf die Wirksamkeit jeden einzelnen Kanals kommen.

Für mich hat sich das Experiment gelohnt, Veränderungen in der Strategie der Social Media Betreuung werden folgen.

10 reasons (you’d never thought of) I love webinars

Last(?) presence week for Content Strategy at FH Joanneum Martina said it’s like a little vacation for her to attend it.
That’s how I feel too! Being a full-time family manager, raising two little kids, working in a family business and studying at the same time is intense. In all this craziness webinars are like small islands of peace and joy for me.

Here are ten reasons, why I truly enjoy webinars.

Please turn on your sense of humour and imagination before you go ahead reading.

I love webinars because:

  1. …I finally sit.
  2. …I can attend in pyjamas. And I bet you’ve never noticed that. Yet.
  3. …I can finally finish my breakfast in peace. I am serious. On the days with no webinar, I might not get that far.
  4. …during a webinar I don’t have to carry my colleagues around to make them feel comfortable.
  5. …I can actually make sense out of all that talking. Feeling like I have a clue – oh, that feels good!
  6. …I love hearing soft sane voices. No even ear protection needed!
  7. …I enjoy to finally be _the_one_ who asks the questions.
  8. …my colleagues don’t start fights and I don’t have to deal with it. Thank you, guys! I appreciate that.
  9. …I don’t _have_to_ multitask. And I swear I’ll fight for this privilege.
  10. …someone else has to bring my kids into the bed. And if the webinar is finished too early I can pretend it is still going on (at least until kids are asleep).
  11. …I really enjoy sitting… haven’t I mentioned that yet?
Easter holidays stress me out. I am already looking forward to the next webinar to sit down and just do nothing than listening to some sense making talks.

Using content lifecycle to perform on social media

Though Austria is a beautiful country blessed with sports-predestined landscapes it still has its struggles like relatively high prices, relatively short summer, no sea, and high competition. Last years were indeed generous of sun and advantageous political issues, making Austria especially attractive for summer tourism. This summer hit operators hard. Some of them have to cope with turnover decrease up to 30%. As competition in the business becomes harder it is time to become serious with content strategy and revise the approach of using social media.

Every sports and activity provider in Austria is familiar with the social media and has at least a Facebook or a Twitter account. However, only for a tiny part of them, the effort pays off. The others think of it as of a waste of their time. Why?

The absence of a strategy is the main reason. However successful content strategy requires a high-quality content foundation. To create one a content lifecycle management should be considered. During its lifecycle content should go through four stages: Analysis -> Collection -> Management -> Delivery. Each stage must use an output of the previous one as an input so that the effort would not be wasted. So what is happening in reality?

Content Analysis

AS-IS: Prerequisites for doing well at this stage are brilliant in this business. Being usually a small company, operators are working with their customers directly and know exactly what they are up to or interested in. However, this knowledge is being wasted as no actual analysis is being done.

TO-BE: Use the knowledge and experience, think of the situation and come up with the ideas which content can be of a special interest for the customers.

Content Collection

AS-IS: Sport and activity providers in Austria are enormously strong here, even though most of them are not aware of it. To make it clear I give an example. A diving base having its location, personnel, equipment, knowledge, and guests has lots of opportunities for content collection. Making photos, filming the next scheduled theoretical course or taking a GoPro camera next time they go wrack diving – just to name some of them. Lots of content is being created impulsively – with no strategy behind it.

TO-BE: Use the outcome from ‘analysis stage‘ and create less but aim-oriented content. This approach lets to increase the efficiency of content and decrease the waste of resources.

Content Management

AS-IS: At this stage of content lifecycle the sport and activity providers are actually at their weakest. Firstly, most of them are not professionally familiar with information technologies and all the opportunities they offer as it is not their core competence. Secondly, they do not have time and energy for it. Guiding a canyoning tour twice a day is pretty much demanding, so managing created content will be the last idea such an instructor would come up with in the end of the day. Thirdly, sports instructors are seldom at the base. Guiding rafting tours on all different rivers, instructors are geographically spread and ‘offline‘ most of the time. This is a huge obstacle on the way to structure, standardize the content or even to bring it all onto the one common repository.

TO-BE: Instead of hunting every created content, focus on the content needed according to the ‘analysis stage‘ output. Managing a small amount of useful content is way easier than managing lots of rubbish content.

Content Delivery

AS-IS: Shoot a picture with a smartphone and post it on Facebook. Content delivered! This is the way most of sport and activity providers work.

TO-BE: Though this is not the only way of content delivery, it is okay to shoot and post as long as this process is driven by previous three stages of content lifecycle management. Otherwise, you deliver low-quality content.

 

This brief comparison demonstrates how lots of content and effort is being wasted for the sake of occasional delivery of spontaneous low-quality content. No wonder it does not pay off.

These TO-BE tips will help to improve the quality of the content. Social media is a great channel for a low budget marketing, so use it fully to persuade guests to take a windsurfing course at YOUR base next summer.